Buchkritik: Boarderlines

von Andreas Brendt

Der junge VWL-Student Andi begibt sich mit seinem Kumpel Alex nach Bali und Australien, um das Surfen auszuprobieren und den Studienalltag für einige Zeit hinter sich zu lassen. Doch diese Reise war nicht nur eine kurzzeitige Abwechslung, sondern der Beginn einer über viele Jahre andauernden Jagd nach den besten Wellen der Welt – Andi hat sich mit dem Surfvirus infiziert. Auf seiner Liste stehen Länder wie Neuseeland, Südafrika, Chile, Frankreich und Ecuador. Doch auch nach Indonesien zieht es Andi immer wieder zurück.
Umso länger er Zeit im Ausland verbringt, umso mehr Leute er kennenlernt und umso mehr Wellen er geritten ist, desto mehr stellt er sich aber auch die Frage, wie soll es weitergehen? Es spukt der Gedanke in seinem Hinterkopf, das Surfen erst einmal zu lassen und in Deutschland sesshaft zu werden und eine Stelle als Berufsschullehrer zu suchen. Doch das Abenteuer Surfen hinter sich zu lassen ist doch nicht so einfach…
Ich muss zugeben, zu Beginn des Buches war ich sehr skeptisch. Ein Buch, das Reisen, Abenteuer und Surfen verbindet – eigentlich gar nicht das, was ich sonst so lese. Aber da ich doch auch an anderen Kulturen interessiert bin, habe ich mich überraschen lassen, welchen Lauf das Buch nehmen wird.
Es folgte eine locker leichte Erzählung, bei der auch die Stellen, in denen es über das Surfen ging, schön zu lesen waren und nicht langweilten. So lernte ich sogar noch etwas über Techniken und Begriffe beim Surfen dazu. Außerdem war es teilweise sehr amüsant über die Abenteuer von Andi in den fernen Ländern zu lesen und mehr über die Begebenheiten dort zu erfahren.
Das Buch kann man auf alle Fälle weiterempfehlen, auch an Personen, die wie ich zuerst nicht so viel mit Surfen anfangen können, und eignet sich sicher auch perfekt als Lektüre beim nächsten Sommerurlaub – vielleicht am Strand.

Wer noch mehr über das Buch oder den Autor erfahren möchte, kann hier vorbeischauen: http://boarderlines-buch.de/

(dz)