Hochwasser in Deutschland

Überschwemmte Straßen, kniehohe Wassermassen und gebrochene Dämme zum meteorologischen Sommeranfang
2013-06-03 19.13.36

Aufgrund des Dauerregens gilt Katastrophenalarm in weiten Teilen Deutschlands vor allem im Süden und Osten. Tausende Menschen mussten sich in Schutz bringen, ganze Ortschaften wurden evakuiert und in vielen Haushalten fiel der Strom aus.

Viele Teile Deutschlands stehen unter Wasser, darunter Teile Sachsens, Thüringens und Bayerns. Speziell davon betroffene Städte in Bayern sind Rosenheim, Passau, Vilshofen, Neuhaus und Erlau.

Nicht nur die Städte, auch die Autobahnen und Bundesstraßen sind überflutet von dem Katastrophenwasser. Vor allem Pfingsturlauber haben sich vor dem Hochwasser zurückgezogen. Am schlimmsten ist die Situation auf der A8 München-Salzburg, die in beide Richtungen gesperrt ist.

Stark betroffen ist vor allem die Stadt Passau. Nach den Meldungen der Passauer Neue Presse hat das Hochwasser eine historische Dimension seit der Hochwasserkatastrophe 1501 angenommen. Mit einem Höchstpegelstand von 12,20 Metern hat die Donau ihren bisher höchsten gemessenen Stand von vor über 500 Jahren überschritten.Die Stadt wird durch Einsatzkräfte der Bundeswehr und Feuerwehr unterstützt.

Vor allem betroffen sind auch Schüler Bayerns. Aufgrund des Hochwassers entfällt der Unterricht an mehreren Schulen wie zum Beispiel auch in Passau am Montag. Nicht erfreut davon sind die Fach- und Abiturienten an den Staatlichen Fachoberschulen und Berufsoberschulen, denn deren Prüfungen, die am Montag beginnen sollten, werden verschoben.

Das Hochwasser ist aber nicht nur in Bayern oder in Deutschland aktuell ein großes Problem, auch die Nachbarländer stellenweise mit großen Fluten kämpfen, so wurden beispielsweise in Prag einige Stadtteile auch in den letzten Tagen evakuiert.

Für die nächsten Tage ist erst mal ein Ende des Dauerregens in Sicht. Ab Dienstag soll es wärmer werden. Ab Mittwoch steigt das Thermometer sogar bis auf 24 Grad, was endlich auf frühsommerliches Wetter hoffen lässt, das aber nicht lang hält, denn Freitag und Samstag soll es wieder Gewitter und Schauer geben in Regionen Bayerns.

Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen in den betroffenen Regionen eine möglichst schnelle unproblematische Hilfe erhalten und die Wetterlage sich dauerhaft entspannt.

 (yu)

Quellen:

  •    Passauer Neue Presse
  •    Frankfurter Allgemeine Zeitung